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Gesund essen und trinken im Arbeitsalltag

Wer beruflich eingespannt ist, ernährt sich oftmals ungesund. Das muss nicht sein. Wenn Sie einige wenige Punkte beachten, kommen Sie dank ausgewogener Ernährung gesund und fit durch die Arbeitswoche.

Emails beantworten, weiter am Projekt arbeiten, dem Kollegen bei einem plötzlich auftretenden Problem helfen – und dann ist da auch noch der dringende Rückruf, auf den ein Geschäftspartner wartet. Kommt Ihnen bekannt vor? Im Arbeitsalltag dominieren oft Hektik und Zeitdruck. Essen und Trinken müssen zu oft darunter leiden – denn wenn die Zeit knapp wird, wie soll man dann auch noch auf Gesundheit und bewusste Ernährung achten?

Doch auch im Berufsalltag gibt es Mittel und Wege, gesund und nachhaltig zu essen und zu trinken. Hierbei muss man vor allem deutlich sehen, dass es zuerst auf eines ankommt: Ausgewogene Ernährung! Ein Stück Schokolade zwischendurch oder mal ein Glas Bier oder Wein am Abend stehen noch lange nicht für eine ungesunde Ernährung – entscheidend ist viel eher, dass man über den Tag verteilt auf ein gutes Verhältnis zwischen Gesundheit und einer kleinen „Sünde“ zwischendurch achtet.

 

Ausgewogene Ernährung über den ganzen Tag verteilt

 

Wer sich bewusst und mit einer guten Planung den Tag einteilt, auch, was Essen und Trinken angeht, der kann schon vorab für eine ausgewogene Verteilung im Berufsalltag sorgen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen Beispiele, wie man durch eine solche Planung gut durch den Tag kommt.

 

Frühstück: das Sprungbrett in den Tag

 

Die erste Mahlzeit am Tag sollte alle Lebensgeister wecken und vor allem den Kopf wach und arbeitsbereit machen. Daher sind Kohlenhydrate, aber auch Ballaststoffe gefragt. Vollkornbrot, Müsli und Obst sind ideale Energielieferanten für geistige Fitness und starke Nerven. Durch Ballaststoffe wird eine langfristige Sättigung gewährleistet. Viel zu trinken ist dabei auch sehr wichtig – neben dem weckenden Kaffee oder Tee bieten sich frische Fruchtsäfte (ohne zu hohen Zuckeranteil) und auch stilles Wasser an.

 

Wer morgens grundsätzlich wenig Appetit hat, sollte auf jeden Fall nicht komplett auf Essen oder Trinken verzichten. Zumindest ein Glas Milch, Saft oder Tee sollte getrunken werden, um den Kreislauf anzukurbeln und wacher zu werden.

 

Pausensnacks für den Vormittag

Die kleinen Snacks zwischendurch sollte man nicht außer Acht lassen, denn dank Ihnen beugt man dem Leistungsabfall vor und wird später am Mittag nicht zu viel essen.

Optimal sind etwa ein belegtes Vollkornbrot oder –brötchen, Früchtequark- oder Weißer Joghurt mit frischen Früchten. Überhaupt sind hier Vitamine und ungesättigte Fettsäuren ein großes Plus: Studentenfutter oder frisches Obst wirken Wunder. Auch Müsliriegel können ein toller Snack sein – auch hier gilt: unbedingt auf den Zuckergehalt im Produkt achten, denn viele der angebotenen Riegel entpuppen sich leider als reine Zuckerbomben.

 

Mittagessen: Ausgewogen und nicht zu schwer

Um das Mittagsloch zu umgehen, empfiehlt sich eine leichte Kost, die sättigt, aber das Verdauungssystem dabei wenig belastet. Schwere und fettreiche Mahlzeiten liegen auch schwerer im Magen und brauchen viel Zeit und Energie für die Verdauung. Das ermüdet und führt zu dem wohlbekannten „Mittagstief“.

Wer die Zeit hat, sollte sich ab und an ruhig zu Hause ein entsprechendes Essen vorbereiten und an den Arbeitsplatz mitbringen. Ansonsten bieten sich aber die Kantine oder Mensa im Betrieb oder um die Ecke an, denn auch hier wird verstärkt darauf geachtet, „von allem etwas“ anzubieten.

Ein gutes Beispiel für das gesunde Kantinenessen am Mittag wäre:

- Salat oder Rohkost vorweg

- Dann mageres Fleisch wie Geflügel oder ein Schnitzel „natur“

- Gemüseauflauf oder Nudelgericht

- Als Dessert eher frisches Obst anstatt der Creme- oder Puddingspeisen

- Mineralwasser oder Säfte anstatt Limonade und Cola

 

Wach über den Nachmittag

Ganz gleich, wie ausgewogen und bewusst man gegessen und getrunken hat, mit der Zeit wird sich am Nachmittag rasch eine gewisse Müdigkeit und Unkonzentriertheit einstellen. Eine Tasse Kaffee oder Tee kann helfen, am Nachmittag kann man sich hierzu gern von Zeit zu Zeit auch (wenig) Schokolade oder ein Gebäckteil gönnen. Doch Vorsicht! Der Blutzuckerspiegel fällt nach kleinen „Zuckerschocks“ schnell wieder rapide ab, hier lieber weniger als zu viel probieren.

Auch am Abend sollte man nach getaner Arbeit weiter bewusst darauf achten, was und wie viel man zu sich nimmt. Generell gilt die Regel, dass man auch abends auf zu schwere Kost verzichten sollte, um den späteren Schlaf nicht negativ zu beeinflussen. Wer mittags aber mit Absicht weniger isst, sollte sich abends selbstverständlich „satt essen“ – und hierbei genauso wie bei allen anderen Mahlzeiten darauf achten, dass Ausgewogenheit und Gesundheit gewährleistet bleiben.

 

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