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Alles zu Kurzarbeitergeld und Steuern

Seit einigen Wochen kennt den Begriff „Kurzarbeitergeld“ nun jeder. Denn durch die Corona-Krise gingen bei vielen Unternehmen schlagartig die Aufträge zurück. Nicht selten war Kurzarbeit das Ende einer Kette aus Maßnahmen. Unser Partner Taxfix  gibt zahlreiche wichtige Infos zum Thema mit auf den Weg und erklärt, warum es auch in Nicht-Krisen-Zeiten sinnvoll ist, eine Steuererklärung zu machen.

Mit der Corona-Krise gingen schlagartig die Aufträge zurück oder Kunden blieben bei zahlreichen Firmen aus. Viele Betriebe mussten ihre Produktion und ihr Angebot zurückfahren, in schlimmeren Fällen kam und kommt es zu Komplettschließungen. Für die Angestellten führt das zu Gehaltskürzungen oder zum vollständigem Ausfall der Lohnzahlungen. Um Unternehmen entlasten und die Lohnausfälle ausgleichen zu können, ist die Unterstützung des Bundes nötig. Das tut die  Bundesregierung in Form des Kurzarbeitergelds. Die wichtigsten Informationen zum Kurzarbeitergeld hat Taxfix für Sie zusammen gefasst.

Doch bevor wir zum nun zum Thema kommen, erzählt Taxfix ein wenig zum Unternehmen und dem eigenen Vorteilsangebot.  

MIVO: Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen in zwei Sätzen kurz vor.

Antwort: Taxfix hat es sich mit seiner gleichnamigen App zum Ziel gemacht, möglichst viele Steuerzahler auf den Weg zur digitalen Steuererklärung zu bringen und auf diesem Weg zu begleiten! Mit der Taxfix-App können Nutzer ihre Steuererklärung in nur rund einer halben Stunde erledigen und papierfrei direkt an das Finanzamt übermitteln.

MIVO: Was ist das Besondere/Einzigartige an Ihrem Angebot?

Antwort: Durch den einfachen Fragefluss und das automatische Erfassen des Lohnsteuerbescheids ist die Steuererklärung mit Taxfix vollkommen stress- und risikofrei. Neben der App steht auch unsere Web-App für PC und Mac zur Verfügung!

MIVO: Welchen exklusiven Vorteil bieten Sie den MIVO-Usern?

Antwort: Mit dem exklusiven Gutscheincode gibt es 30% Rabatt auf die erste Steuererklärung mit Taxfix.

Nun aber los: Alles zu Kurzarbeitergeld und Steuern

Was ist Kurzarbeitergeld?
Das Kurzarbeitergeld wird aus Mitteln der Agentur für Arbeit gezahlt. Es ermöglicht Unternehmen, die in die wirtschaftliche Schieflage geraten sind, Löhne und Sozialversicherungsbeiträge einzusparen. Somit sollen Kündigungen vermieden und der Arbeits- bzw. Verdienstausfall der Angestellten ausgeglichen werden.

Welche Berufstätigen können das Angebot nutzen?
Ausschließlich sozialversicherungspflichtig Angestellte sowie Leiharbeitnehmer und befristet Angestellte können Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen. Die Regelung gilt nicht für Minijobber und auch nicht für Selbstständige.

Die Vorteile:

  • (Reduziertes) Gehalt
  • Kein Jobverlust
  • Unternehmen können die Krise einfacher überwinden und schneller die Produktivität wieder steigern

Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld?
Die Höhe des Kurzarbeitergeldes liegt bei 60 % des Netto-Gehalts. Mit einem Kind  im Haushalt erhöht sich der Betrag auf 67 %. In manchen Fällen stocken die Arbeitgeber der Betroffenen zusätzlich auf 80 bis 100 % auf. Die mögliche Dauer des Kurzarbeitergeldes liegt momentan bei maximal 12 Monaten, soll aber auf 24 Monate erhöht werden.

Und wenn das Kurzarbeitergeld nicht ausreicht?
Das kann man tun, wenn das Kurzarbeitergeld zu niedrig ist, um damit die laufenden Kosten zu decken:

  • Aufstocken mit Arbeitslosengeld II (ALG II)
  • Notfall-Kinderzuschlag für Familien mit Kindern
  • Nebenjob: Wird während der Kurzarbeit ein Nebenjob angenommen, wird das Geld in der Regel gegengerechnet. (Außer bei systemrelevanten Nebenjobs)

Müssen für das Kurzarbeitergeld Steuern gezahlt werden?
Das Kurzarbeitergeld ist eine sogenannte Lohnersatzleistung und ist daher steuerfrei.
Mit einer Ausnahme: Falls der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld bezuschusst, dann ist dieser Zuschuss steuerpflichtig.

Da das Kurzarbeitergeld als Lohnersatzleistung gilt, unterliegt es auch dem Progressionsvorbehalt. Steuerrechtlich beschreibt die Progression das Ansteigen des persönlichen Steuersatzes bei steigendem Einkommen. Der persönliche Steuersatz kann somit auf das gesamte Steuerjahr gesehen, teilweise einige Prozentpunkte höher als ohne das steuerfreie Kurzarbeitergeld liegen.
Das bedeutet, die erhaltenen Leistungen werden an sich nicht versteuert, aber sie werden zu deinem Gesamteinkommen des jeweiligen Jahres addiert. Zu versteuerndes Gehalt und steuerfreie Lohnersatzleistung bilden somit eine Summe.

Beispiel:
Du verdienst beispielsweise 1.600 Euro netto monatlich und bis zu 100 % von Kurzarbeit betroffen, bekommst du nur noch 60 % davon – in diesem Fall 960,00 Euro. Arbeitest du beispielsweise zu 50 % weiter, erhältst du dafür 800 Euro (regulärer Lohn) + 480,00 Euro (60 %). Insgesamt also 1280,00 Euro.

Wichtiges zur Steuererklärung:
Der Bezug von Kurzarbeitergeld verpflichtet zur Abgabe einer Steuererklärung.
Es gibt keine Chance zu entkommen: Der betroffene Träger meldet die Höhe des Gesamtbetrags und den Bezugszeitraum direkt an das Finanzamt. Nur für die Ausnahme, dass deine gesamten Bezüge unter 410 Euro lagen, darfst du auf die Angaben verzichten.

 

Doch auch für Arbeitnehmer, die das Kurzarbeitergeld nicht in Anspruch nehmen mussten, gibt es zahlreiche Gründe eine Steuererklärung einzureichen.

So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, den während des Home-Offices verwendeten Computer von der Steuer abzusetzen sowie weitere Werbungskosten. Im Jahr ist das bis zu einer Höhe von 1.000 Euro möglich.

Nicht nur in Krisenzeiten lohnt es sich, etwas Zeit in die Steuererklärung zu investieren. Es ist viel  einfacher als viele denken, wenn es darum geht, zu viel gezahlte Steuern vom Finanzamt zurückzuholen. Dabei verlieren die klassischen Varianten der Steuererklärung zunehmend an Bedeutung. Vermehrt erledigen Arbeitnehmer ihre Steuern mit Apps. Entweder am Smartphone oder im Webbrowser lässt sich die Steuererklärung in rund einer halben Stunde abwickeln.

Die Steuer-App von Taxfix ermöglicht dem Nutzer seine Steuererklärung in rund einer halben Stunde zu machen. Dafür benötigt man lediglich die Lohnsteuerbescheinigung, aber kein Steuerwissen. Statt auf sich allein gestellt komplizierte Formulare auszufüllen, stellt die intelligente Software einfache Fragen. Aus den Antworten ermittelt die ELSTER-Partner-App die notwendigen Informationen für die Steuerbehörden.

Am Ende bekommt man dann noch die zu erwartende Steuerrückerstattung berechnet und man kann seine fertige Steuererklärung sicher und schnell an das zuständige Finanzamt digital übermitteln.

Haben Sie Interesse an der Taxfix-App? Alle Infos zum Angebot – inklusive 30% Vorteil - gibt es hier.

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